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Denis Cebulec in Lardini for BRAUN Hamburg

Aufgewachsen in Slowenien, nahe der italienischen Grenze, trägt Denis Cebulec die mediterrane Lebensart ganz selbstverständlich in sich. Sein Stil erzählt von derselben mühelosen Eleganz, die Lardini international zu einem Begriff gemacht hat.
Mann mit braunem Mantel und weißem Rollkragenpullover steht am Ufer eines Sees, im Hintergrund Bäume und Gebäude.

The Model who learned to see through his own Camera

Geboren in Sežana, einer kleinen Stadt im slowenisch-italienischen Grenzland, wuchs Denis Cebulec in einer Gegend auf, in der die Grenze eher Verbindung als Trennung war.
Die Nähe zu Italien, die mediterrane Lebensart, die er bis heute als prägenden Einfluss nennt – all das sitzt tief in seinem Blick, lange bevor er wusste, dass er einmal davon leben würde,
diesen Blick mit knapp 260.000 Menschen zu teilen. Seine Reisen, seine Visual Diaries und sein Modestil lesen sich wie eine Liebeserklärung an Italien.
Eine zweite Heimat, die von Anfang an in Reichweite lag.

Der Autodidakt hinter der Linse

Bevor Mode oder Fotografie eine Rolle in seinem Leben spielten, war da der Sport. Vierzehn Jahre Basketball, dazu Tennis, Skateboarding, Surfen – ein Studium der Kinesiologie (Bewegungswissenschaft) in Ljubljana, das genauso gut zu seinem Beruf hätte werden können. Die Wissenschaft blieb ein Kapitel auf seinem Weg, der Sport wurde zu einer Konstante. Mit dem Geld aus frühen Modeljobs kaufte er sich seine erste Kamera. Ein Werkzeug, an das ihn niemand herangeführt hat. Er brachte es sich selbst bei – Bild für Bild.
Was danach kam, klingt wie der Anfang einer dieser Geschichten, die man niemandem glauben würde, hätte sie sich nicht tatsächlich so zugetragen: Gebucht als Model für eine Produktion von Ralph Lauren sprang Cebulec ein, als es kurzfristig Probleme auf Fotografenseite gab – mit einer geliehenen Kamera und ohne nennenswerte professionelle Erfahrung. Am Ende stammte fast das gesamte verwendete Bildmaterial von ihm selbst. Es folgten drei Jahre als House Photographer für das Label, mit Produktionen in ganz Europa.
Es ist diese Doppelrolle – Model und Fotograf, Objekt und Autor des Blicks zugleich –, die Cebulec bis heute von den meisten seiner Kollegen unterscheidet. Schon in dieser frühen Ralph-Lauren-Episode zeigte sich etwas, das später zu seinem eigentlichen Kapital werden sollte: Er beherrschte beide Seiten der Kamera von Anfang an gleichermaßen – wusste, wie man sich vor ihr bewegt, und verstand zugleich, wie man hinter ihr denkt. Genau diese oszillierende Perspektive ist es, die seinen heutigen Status als Content Creator ausmacht.


Mann mit braunem Mantel und schwarzem Pullover sitzt im Profil, hebt ein Bein, dunkler Hintergrund mit Lichtern.
Mann mit kurzen lockigen braunen Haaren trägt dunkelblauen Strickpullover und hält schwarze Tasche vor Gebäude mit Backsteinwand.

Ein Zuhause aus vielen Orten

Seine erste lange Reise führte ihn nach Neuseeland: sechs Monate im Van an den Küsten, dazwischen Wochen in Südostasien. Was folgte, ließ sich nie wieder auf einen einzigen Ort festlegen. Heute pendelt Cebulec zwischen Slowenien, München und Triest, dazu ein fortlaufendes Reisen zu Fashion Shows und Destinationen, die für sich genommen schon Sehnsuchtsorte sind: Capri, Venedig, Portofino, St. Moritz, Florenz, Paris, Athen.
Genau dieses Leben teilt er als visuelles Tagebuch: eindrucksvoll erzählt, fast cinematisch, aufgebaut aus Atmosphäre und besonderen Eindrücken. Eine Fahrt mit dem Oldtimer durch die Toskana, Espressi am Pool auf Capri, ein Tennis-Match mit Ana Ivanović in Portofino – jede Station wird zu einem eigenen kleinen Kapitel. Dazu, fast immer, ein paar Zeilen. Ein kurzer Gedanke, ein Claim, manchmal nur ein einzelnes Wort – knapp gesetzt, aber genau am richtigen Ort. Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet die Darstellungsform des Vlogs gerade wieder an Bedeutung gewinnt, während viele andere Creator zu immer kürzeren Formaten drängen. Cebulec setzt lieber auf Entschleunigung: zurück zu längeren Erzählungen, zurück zu einer Kamera, die verweilen darf.


Mühelosigkeit als Stilformel

Was auf den Fotos und in den Videos davon ankommt, ist niemals überstylt. Cebulecs Looks leben von jener Nachlässigkeit, für die vor allem italienische Männer berühmt sind: der Sprezzatura. Jener Kunst, viel Sorgfalt so aussehen zu lassen, als hätte man sich keine Mühe gemacht. Ein luftiges Seiden- oder Leinenhemd, eine gut sitzende Leinenhose, ein Paar lederne Bootsschuhe – dazu einige zurückhaltende Schmuckstücke, die von einem offenen Hemd gerahmt werden. Denis Cebulec beweist: Es braucht nicht viel für einen Look mit Klasse, wenn man weiß, was man tut.
Es ist kein Zufall, dass genau diese Lebensform nach einer bestimmten Art von Garderobe verlangt. Wer so viel unterwegs ist, lernt schnell, welche Kleidungsstücke den ständigen Wechsel mitmachen und welche nicht. Ein Sakko, das eine Nacht im Handgepäck übersteht und trotzdem noch fällt, wie es soll. Ein Overshirt, das in Portofino genauso funktioniert wie am nächsten Tag in Mailand. Ein Mantel und eine Hose, die auch nach der dritten Reise noch ihre Form behalten und mit jeder Destination etwas hinzugewinnen: Charakter.


Herrenportrait vor Spiegel, trägt braunen karierten Mantel und schwarzen Rollkragenpullover, im Hintergrund Regale mit Kleidung.
Mann mit dunkelbraunem Mantel, schwarzem Pullover und Tasche steht in historischem Säulengang und schaut nach rechts.

Die Architektur der Freiheit

Bei der italienischen Tailoring-Brand Lardini beginnt genau diese Eigenschaft schon bei der Machart. Sie ist bekannt für ihre Unconstructed-Sakkos. Leichte Jacken ohne steife Einlagen, ohne Futterstoff, geschaffen, um sich jeder Bewegung anzupassen. Genau das ist die eigentliche Idee hinter dem Traditionsunternehmen. Kleidungsstücke, die aus einem sehr konkreten, sehr verwurzelten Ort kommen: aus Filottrano, den Marken, aus einer Familie, die ihr Handwerk seit Generationen weitergibt – und die genau deshalb bereit sind, überallhin mitzugehen. Qualität, auf die man sich verlassen kann, ohne sie zu prüfen. Komfort vom ersten Moment an. Und eine Langlebigkeit, die man einfach spürt. Aus solchen Kleidungsstücken werden mit der Zeit enge Vertraute – etwas, auf das man sich verlassen kann, wenn man auf Reisen ist.
Dass diese Reise auch über Hamburg führt, passt in dieses Bild, ohne dass man es erklären müsste. Geprägt durch den Hafen als das Tor zur Welt – ein Ort, an dem Dinge ankommen, um von dort aus weiterzuziehen. BRAUN Hamburg übernimmt in dieser Stadt seit Generationen genau diese Funktion: internationale, vor allem italienische Mode nach Hamburg zu holen, sie in einen neuen Kontext zu setzen und anschließend weiterreisen zu lassen – an Männern wie Denis Cebulec.


Lardini
1.399,00 €
Lardini Sakko hellbraun, frontale Nahaufnahme, Gabardine aus reiner Schurwolle, Slim Fit, zweireihig, Spitzrevers, Brust- und Hüfttaschen, halb gefüttert, zwei Innentaschen.
Lardini
629,00 €
Lardini Cardigan hellbraun aus reiner Schurwolle, weicher Griff, feines Strickbild, Slim Fit, Vier-Knopf-Leiste, offener Kragen, Brust- und Hüfttaschen, frontal fotografiert.
Lardini
499,00 €
Vorderansicht der Lardini Hose braun aus reiner Viskose, Regular Fit, gerader Schnitt, mit Reißverschluss, Bundhaken, französischen Taschen, Uhrentasche, paspelierten Gesäßtaschen und offener Länge.
Lardini
599,00 €
Lardini Strickblazer hellbraun, Slim Fit, aus reiner Wolle mit feinem Strickbild, zwei Knöpfen, Revers mit Blütenpin, frontal fotografiert.
Lardini
1.599,00 €
Lardini Mantel braun/beige kariert, frontal fotografiert, Mix aus Schurwolle und Cashmere, weicher Griff, Karo-Webmuster, Regular Fit, Drei-Knopf-Leiste, Reverskragen mit Blütenanstecker, schräge Leistentaschen, Rückenmittelschlitz, geschmeidiger Futterst
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999,00 €
Lardini Sakko graubraun meliert, frontale Nahaufnahme, Slim Fit, Woll-Microfaser-Baumwollmix, weicher Griff, Glencheck, taillierter Zwei-Knopf-Stil, fallendes Revers mit Blüten-Anstecker, Brust- und Hüfttaschen, unfertige Ärmelabschlüsse, Seitenschlitze,
Lardini
1.399,00 €
Lardini Sakko dunkelbraun, Slim Fit, aus reiner Schurwolle Gabardine, glatter Griff, zweireihig, Spitzrevers, Brusttasche, Hüfttaschen, halb gefüttert, Innentaschen, von vorne fotografiert.
Lardini
649,00 €
Lardini Strickblazer dunkelbraun frontal fotografiert, Slim Fit, zweireihig, reine Wolle, Revers mit Blütenpin, aufgesetzte Taschen.
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Lardini Sakko navy
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1.399,00 €
Lardini Sakko navy gemustert, frontal fotografiert, Slim Fit, reine Schurwolle, strukturiertes Webmuster, zweireihig, Spitzrevers, Brusttasche, Hüfttaschen, unfertige Ärmel, Seitenschlitze, halb gefüttert, zwei Innentaschen.
Lardini
499,00 €
Lardini Hose navy, frontale Aufnahme, reine Viskose, Regular Fit, gerader Schnitt, Reißverschluss, Bundhaken, französische Taschen, Uhrentasche, paspelierte Gesäßtaschen mit Knopf, offene Länge.
Lardini
1.099,00 €
Lardini Cashmere Strickblazer navy, frontale Nahaufnahme, Slim Fit, feines Strickbild, taillierter Stil, Blüten-Anstecker, zwei Knöpfe, aufgesetzte Taschen.

DENIS CEBULEC IM INTERVIEW MIT BRAUN HAMBURG

Gibt es ein konkretes Bild aus deiner Kindheit in Sežana – einen Geruch, eine Speise, eine bestimmte Tageszeit –, das für dich bis heute genau das ist, was du „mediterrane Lebensart“ nennst?

Denis Cebulec: Wenn ich an mediterrane Lebensart denke, sehe ich sofort meine Sommer als Teenager vor mir. Ich bin nur etwa 200 Meter von der italienischen Grenze entfernt aufgewachsen und habe mit 14 Jahren meinen Führerschein für die Vespa gemacht. Im Sommer bin ich damit fast täglich über die Grenze nach Italien gefahren, einfach um ins Meer zu springen. Im August haben wir Feigen direkt vom Baum gepflückt, waren den ganzen Tag draußen, haben mit Freunden jede mögliche Sportart gespielt und uns eigentlich keine Gedanken über morgen gemacht. Diese langen Sommer, dieses Draußensein und einfach im Moment zu leben, das ist für mich bis heute mediterrane Lebensart.

Deine Kleidung reist mit dir um die Welt. Was macht für dich ein Kleidungsstück zu einem echten Reisebegleiter, auf den man sich verlassen kann?

Für mich muss ein Kleidungsstück, das mich auf Reisen begleitet, vor allem zwei Dinge mitbringen: Qualität und Vielseitigkeit. Ich muss ein Stück fühlen und eigentlich schon in dem Moment, in dem ich es sehe, eine Idee davon haben, wie ich es auf mindestens zwei verschiedene Arten kombinieren kann. Gerade unterwegs finde ich es wichtig, Teile dabeizuhaben, die sich unkompliziert in verschiedene Looks integrieren lassen. Dabei muss ein gutes Kleidungsstück für mich überhaupt nicht neu sein. Ich trage genauso gerne Vintage- oder Pre-Loved-Pieces. Am Ende zählen für mich die Qualität und das Gefühl, das mir ein Kleidungsstück gibt.

Du hast Kinesiologie studiert – die Wissenschaft der Bewegung – und bist heute selbst ständig in Bewegung, beruflich wie geografisch. Siehst du da eine Verbindung, oder ist das für dich reiner Zufall?

Ehrlich gesagt habe ich diese Verbindung bis jetzt selbst nie so gesehen. Nach meinem Bachelor hatte ich eher das Gefühl, mich beruflich ziemlich weit von der Kinesiologie entfernt zu haben. Aber wenn ich darüber nachdenke, ist Bewegung bis heute ein extrem wichtiger Teil meines Lebens geblieben. Sport hilft mir, meine Energie zu kanalisieren und gleichzeitig zur Ruhe zu kommen, besonders Tennis, weil es neben der Bewegung auch volle Konzentration verlangt. Und Bewegung findet bei mir natürlich auch geografisch statt: Ich liebe es zu reisen, neue Orte zu entdecken und neue Menschen kennenzulernen. Vielleicht habe ich mich also gar nicht so weit davon entfernt, wie ich immer dachte.

Italienische Mode wie Lardini funktioniert in Portofino fast von selbst. Was braucht so ein Stück, damit es auch im norddeutschen Hamburg funktioniert – oder ist gute Mode für dich ortsunabhängig?

Für mich ist gute Mode grundsätzlich ortsunabhängig. Entscheidend sind vor allem die richtigen Materialien und zeitlose Farben. Ein guter Leinenblazer funktioniert für mich genauso in Portofino wie in Hamburg. Am Ende kommt es darauf an, wie man ihn kombiniert: An einem heißen Tag vielleicht mit einem leichten Leinen- oder Seidenhemd, bei kühleren Temperaturen mit etwas mehr darunter. Ein hochwertiges, zeitloses Stück passt sich dem Ort an und nicht umgekehrt.

Lardini hat mit seiner unkonstruierten Jacke im Grunde in Stoff gegossen, was du in deinem Auftreten lebst – Eleganz, die keine Anstrengung zeigt. War dir dieser Gedanke vorher bewusst, oder überrascht es dich selbst, wie sehr sich das deckt?

Tatsächlich war mir diese Verbindung so vorher gar nicht bewusst, umso mehr freut mich der Vergleich. Ich kenne Lardini natürlich schon länger, hatte bisher aber noch nicht die Gelegenheit, die Stücke selbst zu tragen. Deshalb bin ich umso gespannter darauf, genau diese Leichtigkeit und unkomplizierte Eleganz selbst zu erleben.

Du packst für eine Reise nur einen einzigen Weekender. Was muss zwingend in dein Gepäck, egal wohin es geht?

Ganz klar: Sportsachen und mein Laptop. Egal wohin ich fahre, versuche ich immer, Zeit für Sport und Bewegung zu finden. Und auch wenn heute vieles übers Handy funktioniert, nehme ich meinen Laptop eigentlich immer mit. Gerade für meine YouTube-Videos gibt es unterwegs oft etwas zu schneiden oder zu bearbeiten. Diese zwei Dinge haben deshalb immer einen festen Platz in meinem Weekender.

In einem deiner Visual Diaries hast du erzählt, dass der Tennisplatz des Belmond Splendido lange auf deinem Vision Board stand. Gibt es aktuell etwas Neues auf deinem Vision Board, das du dir als Nächstes unbedingt in die Realität holen möchtest?

Ich glaube sehr an Vision Boards und auch an Manifestation. Für mich geht es dabei nicht nur darum, sich Dinge zu wünschen, sondern sich immer wieder vor Augen zu führen, wo man hinmöchte und worauf man hinarbeitet. Es gibt noch einige Dinge auf meiner Bucket List, die ich gerne Realität werden lassen möchte. Ein schöner Sportwagen gehört definitiv dazu. Ich habe sogar schon ein paar bestimmte Modelle im Kopf, aber ich glaube auch daran, dass manche Dinge genau dann kommen, wenn der richtige Zeitpunkt dafür da ist.

Welches Kleidungsstück aus dem Shooting mit BRAUN Hamburg würdest du am liebsten mit auf deine nächste Reise nehmen und warum?

Ich würde definitiv den braunen Mantel von Lardini mitnehmen. Die Qualität ist unglaublich, er fühlt sich super weich und angenehm an und ist gleichzeitig extrem vielseitig. Gerade im Herbst kann man ihn perfekt mit verschiedenen Layers kombinieren und sowohl casual als auch eleganter tragen. Für mich ist er zeitlos, klassisch und genau so ein Teil, das einen festen Platz in einer Capsule Wardrobe verdient.