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Kragen hoch, Kragen runter?

In welcher Situation ist es angebracht, das Hemd oder Poloshirt mit aufgestelltem Kragen zu tragen? Oft wird dieser Look als unelegant, ja fast schon etwas angeberisch wahrgenommen. Doch richtig kombiniert und in der passenden Situation getragen, kann der aufgerichtete Kragen sehr stilvoll sein und auf dezente Art und Weise Klasse zeigen. So kommt der Kragen beispielsweise in Kombination mit einem feinen Pullover hervorragend zur Geltung. Grundsätzlich gilt: Der gerade positionierte Kragen ist etwas für Freizeitlooks. Für ein Businessoutfit mit Anzug und Krawatte wäre diese lockere Art, das Hemd zu tragen, ein absolutes No-Go.

Legitim ist es jedoch, den Kragen bei Freizeitaktivitäten wie beim Golfen oder Segeln hochzustellen, um den Nacken vor der Sonne zu schützen. Und genau hier findet sich auch der Ursprung dieses Looks: So vergaßen die Segler, den Kragen nach dem Anlegen des Schiffes wieder runter zu klappen. Die Lässigkeit der Wassersportler sorgte für Aufmerksamkeit und etablierte sich in der Mode. Zudem erlangte der Look Popularität, indem er von Schauspielikonen wie James Dean, Tom Cruise und John Travolta aufgegriffen wurde. Zwar geht der Trend in der Pop Kultur auf und ab – momentan sieht man den Kragen vorwiegend unten – steht jedoch die Funktionalität des aufgestellten Kragens im Vordergrund, so heißt es ganz klar: Kragen hoch! Der Coolness-Faktor folgt automatisch. Beim Sport, Spaziergang, Ausflug an den See oder im Urlaub am Meer ist es somit auf jeden Fall erlaubt, den Kragen aufzustellen. Etwas Lässigkeit muss sein.